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Rheinmetall hat die Serienproduktion von Satelliten aufgenommen. Damit erweitert der Rüstungskonzern sein breites Produktportfolio weiter. Die Rheinmetall-Aktie war zuletzt aber kaum gefragt.

Das junge Weltraumgeschäft von Rheinmetall nimmt Fahrt auf. Heute meldete der Rüstungskonzern den Start der Serienproduktion von Weltraum-Satelliten in Neuss. Gemeinsam mit dem finnischen Unternehmen ICEYE sollen dort jährlich etwa 50 SAR-Satelliten gefertigt werden. An dem Gemeinschaftsunternehmen hält Rheinmetall 60 Prozent.

SAR steht für „Synthetic Aperture Radar“. Die Technologie liefert auch bei Nacht und bei schlechtem Wetter präzise Aufnahmen von Truppenbewegungen und Stellungen. Bei der Aufbereitung der Daten kommt auch Künstliche Intelligenz zum Einsatz.

Das KI-Modell Claude Mythos des Unternehmens Anthropic findet Softwarelücken im Rekordtempo. Ein Missbrauch könnte Cyberangriffen Tür und Tor öffnen. Banken und Aufseher sind alarmiert: Ist das Finanzsystem verwundbarer denn je?

Es klingt zunächst wie ein Spezialthema für IT-Nerds: Eine neue Künstliche Intelligenz findet Schwachstellen in Software schneller als bisher möglich. Doch im globalen Finanzsystem kann genau daraus ein massives Stabilitätsrisiko werden. Denn Banken, Börsen, Zahlungsdienstleister und Versicherer sind auf funktionierende und sichere Software angewiesen.

Wenn nun aber Künstliche Intelligenz Sicherheitslücken schneller findet, können diese auch von Kriminellen schneller ausgenutzt werden. Experten sprechen bereits von einem systemischen Risiko für das globale Finanzsystem.

Auslöser der Debatte ist Claude Mythos – das neue Spitzen-KI-Modell des US-Unternehmens Anthropic. Es soll in Testläufen bereits Tausende von hochkritischen Sicherheitslücken in Software, so genannte Zero-Days, entdeckt haben, die zuvor jahrzehntelang übersehen wurden. Zudem kann es selbstständig komplexe Cyberangriffe programmieren.

Der Übernahme ging ein monatelanger Streit über Warner Bros. Discovery voraus. Im vergangenen Dezember hatte sich Warner zunächst mit dem Streaminganbieter Netflix auf ein Kaufgeschäft für bestimmte Teile seines Unternehmens geeinigt. Doch der Paramount-Konzern, der von der Familie des Tech-Milliardärs Larry Ellison beherrscht wird, reichte ein Gegenangebot ein. Dessen Ziel sollte die Übernahme des kompletten Unternehmens Warner Bros. Discovery sein.

In den vergangenen Monaten lieferten sich Netflix und Paramount ein Hin und Her mit Kaufangeboten. Die Warner-Unternehmensspitze sprach sich zwar wiederholt für Netflix als bevorzugten Käufer aus. Doch Paramount erhöhte sein Angebot und Netflix zog sich aus dem Rennen zurück.

Die letzte Hürde hatte Paramount vor wenigen Tagen überwunden, als eine Richterin in Kalifornien einen Vergleich mit zwölf Bundesstaaten genehmigte. Die Bundesstaaten hatten protestiert, der Wettbewerb werde durch den Zusammenschluss behindert.